Klassische Therapie

Unsere physiotherapeutischen Angebote, die von Ihren Krankenkassen erstattet und von Ihrem Haus- oder Facharzt verordnet werden:

Krankengymnastik

Beim ersten Krankengymnastik-Termin entscheidet der Therapeut nach einer Untersuchung über die Behandlungstechnik, die meistens passive und aktive Elemente enthält.

KG-ZNS: Bobath, PNF

Der Begriff KG-ZNS (ZNS ꞊ Zentrales Nervensystem) beinhaltet die Therapiemethoden vor allem für neurologische Krankheitsbilder. Die PNF-Technik und das Bobath-Konzept erfordern eine mehrwöchige Weiterbildung mit Prüfung.

 

Nach dem Bobath-Konzept werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des Zentralnervensystems, sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen behandelt.

Während der Behandlung werden durch den Therapeuten die vorhandenen,abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster gehemmt, um willentliche und koordinierte Bewegungen anzubahnen. "Normale" Bewegungsabläufe sollen wieder erlernt werden.

 

Die Abkürzung PNF bedeutet Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. In der Physiologie werden durch die Reizbildung und Reizweiterleitung im nervalen und muskulären System ein koordiniertes Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke erreicht.

Therapieziele:

  • Verbesserung der motorischen Kontrolle und der Mobilität
  • Muskelspannung normalisieren ꞊ fazilitieren
  • Förderung des Gleichgewichts, Ausdauer, Kraft, Koordination und Geschicklichkeit
Manuelle Therapie

Manuelle Therapie bedeutet wörtlich eine Heilbehandlung mit den Händen. Dieses Therapie-Konzept, das eine spezielle mehrjährige Weiterbildung erfordert, beinhaltet eine sorgsame Untersuchung und Behandlung des Bewegungssystems.

Das Ziel der Manuellen Therapie ist das möglichst freie Gelenkspiel ohne Schmerz. Es ist eine schonende Methode bei schmerzhaften Funktions- und Bewegungsstörungen aller Gelenke der Wirbelsäule, an Brustkorb und Becken, Kopf- und Kiefergelenke, der Arme und Beine, der Hände und Füße.

Zur Manuellen Therapie gehören auch die so genannten Weichteiltechniken an Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien, und als Ergänzung dienen eigene Übungen.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) dient dem manuell unterstützen Abfluss der Gewebsflüssigkeit über Lymphgefäße, wobei die eigene Transportaktivität in den Lymphbahnen erhöht wird.

Unterstützt wird die Lymphdrainage teilweise noch durch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung nach der Behandlung. Besonders bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, wo Lymphknoten entfernt wurden (z. B. Krebserkrankungen) oder wo der Heilungsprozess durch die Lymphdrainage gefördert werden kann (z. B. Morbus Sudeck, rheumatische Ödeme, kardiale Ödeme u. a.), ist diese Therapie äußerst wichtig.

Wärmetherapie / Kältetherapie

Wärme ist eine unterstützende vor- und nachbereitende Maßnahme für die physiotherapeutische Behandlung. Wir setzen Wärme in Form von Heißer Rolle, Heißluft und Naturmoor-Einmalpackungen ein.

Anwendung findet die Wärme zur Tonussenkung der Muskulatur bei starken Verspannungen, zum Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansätzen und chronischen Schwellungen und zur Durchblutungssteigerung.

 

Mit Kältebehandlunge können wir unsere physiotherapeutischen Behandlungen unterstützen und vorbereiten.

Eis setzen wir in Form von Eisabreibung und Eispacks ein.

Unser Ziel ist eine Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen. Eis wirkt entzündungshemmend und dient sowohl der Muskeltonuserhöhung bei schlaffen Lähmungen sowie tonussenkend bei Fehlspannungen in Muskulatur und Bindegewebe.

Elektrotherapie

Die Anwendung der Elektrotherapie erfolgt bei uns zur Schmerzlinderung, Stoffwechselsteigerung, Durchblutungsförderung und Muskelstimulation bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Verletzungen und Lähmungen bzw. Muskelschwäche.